Ostseebäder, prachtvolle Kaiserbäder, ein Abstecher nach Polen und jede Menge Geselligkeit: Die Seniorenvertretung Haren erlebte fünf abwechslungsreiche Tage auf Usedom. Dabei kam neben den Sehenswürdigkeiten auch die gute Gemeinschaft nicht zu kurz.
Bereits die Anreise nach Anklam begann ganz entspannt. Bei einer ausgiebigen Kaffeepause ließen sich die Teilnehmer selbstgebackenen Kuchen schmecken. Nach der Ankunft im Hotel hieß es erst einmal: anstoßen! Bei einem gemeinsamen Sektempfang stimmte sich die Reisegruppe auf die kommenden Urlaubstage ein.
Zwischen Seebrücken und Kaiserbädern
Am zweiten Tag wartete Usedom darauf, entdeckt zu werden. Reiseleiterin Sandra führte die Harener über die Insel und hatte dabei zahlreiche interessante Stationen im Gepäck.
In Koserow standen die Seebrücke und die historischen Salzhütten auf dem Programm. Anschließend ging es weiter in die bekannten Kaiserbäder Ahlbeck und Heringsdorf. Dort beeindruckten nicht nur die Seebrücken, sondern vor allem die prachtvollen Villen mit ihrer typischen Bäderarchitektur.
Zeit für eine gemütliche Pause blieb natürlich ebenfalls. Im Wasserschloss Mellenthin genoss die Gruppe Kaffee und Kuchen, bevor Schloss Stolpe den Abschluss der Inselrundfahrt bildete.
Abstecher nach Swinemünde
Auch ein Ausflug ins benachbarte Polen durfte nicht fehlen. Reiseleiter Irek zeigte den Harenern Swinemünde mit seinem Hafen und dem Stadtgebiet. Zu Fuß erkundete die Gruppe anschließend unter anderem den Freiheitsplatz, die Christkönigkirche und den Chopinpark.
Dabei wurde schnell klar: Auf dieser Reise gab es nicht nur viel zu sehen, sondern auch jede Menge Gelegenheit zum Erzählen, Lachen und gemeinsamen Entdecken.
Zauberei beim „Bunten Abend“
Besonders gesellig wurde es beim traditionellen „Bunten Abend“. Nach einem Aperitif und einem viergängigen Galadiner übernahm Zauberkünstler Felix Jenzowsky die Bühne – und sorgte für verblüffte Gesichter.
Mit zahlreichen Kunststücken zog er die Reisegruppe in seinen Bann und bezog immer wieder die Zuschauer mit ein. Für besonders großes Staunen sorgte Magdalenas Ring: Der war plötzlich am Schlüsselbund des Zauberers wiederzufinden. Wie das wohl funktioniert hat? Das Geheimnis blieb ungelöst – Gesprächsstoff für den restlichen Abend war jedenfalls garantiert.
Hoch hinaus in Zinnowitz
Am Donnerstag ging es zunächst nach Zinnowitz. Im Ostsee-Lift-Café konnten die Harener die Aussicht aus rund 25 Metern Höhe genießen. Der Blick über den Ort und die Ostsee war für viele ein besonderes Erlebnis.
Anschließend ging es zur Seebrücke mit ihrer Tauchglocke. Danach führte die Reise weiter nach Wolgast. Bei einem Stadtrundgang und einer Schifffahrt konnten die Teilnehmer die Landschaft rund um die Steilküste von Gnitz aus einer anderen Perspektive erleben.
Kaffee und Kuchen durften natürlich auch diesmal nicht fehlen. Dazu gab es die Gelegenheit, einen heimischen Sanddornlikör zu probieren – eine Spezialität, die sich die Gruppe nicht entgehen ließ.
Mit Würstchen und Kaffee zurück nach Haren
Nach fünf abwechslungsreichen Tagen hieß es am Freitag schließlich Abschied nehmen von Usedom. Doch bevor die Heimat wieder angesteuert wurde, standen zwei inzwischen schon traditionelle Programmpunkte auf dem Plan: das gemeinsame Würstchenessen zur Mittagszeit und eine Kaffeepause am Nachmittag.
Gegen 18 Uhr erreichte die Reisegruppe schließlich wieder Haren. Im Gepäck: viele Eindrücke, zahlreiche Fotos und sicherlich die eine oder andere Geschichte, die bei späteren Treffen noch einmal für ein Lächeln sorgen wird.
Dank an viele helfende Hände
Dass die Reise so reibungslos und abwechslungsreich verlief, war auch vielen Helfern zu verdanken. Ein besonderer Dank galt Agnes und Bernd Hasch für die Organisation sowie vielen weiteren helfenden Händen im Hintergrund. So bleiben von den fünf Tagen auf Usedom nicht nur Seebrücken, Kaiserbäder und schöne Landschaften in Erinnerung. Vor allem das gemeinsame Erleben, die vielen Gespräche und die gute Stimmung in der Gruppe machten die Reise zu einem besonderen Erlebnis.