Der Landkreis Emsland wurde 2025 als einziger Preisträger mit dem Niedersächsischen Preis für Kommunale Prävention ausgezeichnet. Die Auszeichnung, überreicht von Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann in Hannover, würdigt herausragende Projekte in der Jugendarbeit und ist mit 5.000 Euro dotiert.
Bild: (v. l.) Ulrich Engling, Abteilungsleiter Jugendpflege, Kathrin Blome vom Landkreis Emsland, Katrin Stüllenberg von der Stüllenberg Stiftung, Landrat Marc-André Burgdorf, Ministerin Dr. Kathrin Wahlmann, Carolin Römer und Dominic Vähning vom Landkreis Emsland bei der Preisübergabe. (Foto: Landespräventionsrat Niedersachsen)
Der Landespräventionsrat (LPR) lobte die hohe Qualität der örtlichen Präventionsarbeit und bezeichnete den Landkreis als Vorbild für wirksame kommunale Prävention.
Prävention als Gemeinschaftsaufgabe
Landrat Marc-André Burgdorf betont die Bedeutung der Präventionsarbeit auch in ländlichen Regionen wie dem Emsland: „Wir tragen die Verantwortung, Kindern und Jugendlichen ein sicheres Aufwachsen zu ermöglichen und das Jugendschutzgesetz durchzusetzen.“ Im Fokus stehen Themen wie Sucht-, Medien- und Gewaltprävention sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol, E-Zigaretten und sozialen Medien. Ulrich Engling, Abteilungsleiter Jugendpflege, erklärt: „Wir informieren auf Augenhöhe, klären auf und wollen Probleme frühzeitig verhindern.“
Vernetzte Zusammenarbeit für nachhaltigen Erfolg
Die Präventionsarbeit im Landkreis basiert auf enger Kooperation mit Kommunen, Polizei, Schulen, Jugendverbänden und weiteren Akteurinnen und Akteuren. Regelmäßige Schulungen, Online-Veranstaltungen und Elternangebote ergänzen die Maßnahmen. Zudem führen Jugendschutzkontrollen bei Veranstaltungen und Verkaufsautomaten zu Aufklärungsgesprächen mit Jugendlichen und Gewerbetreibenden. Landrat Burgdorf sieht den Preis als Ansporn, die Präventionsarbeit weiter voranzutreiben.
Langfristige Projekte wie „Communities That Care“ (CTC) zeigen nachhaltige Wirkung und stärken die Gemeinschaft im Emsland.