Die "Helene" wird grad abgetakelt

Geschrieben am 19.05.2026
von hg


Eingezwängt wie in einem riesigen Schraubstock liegt die „Helene“ zwischen den Widerlagern der Börsenbrücke. Die Kirchstraße ist gesperrt, an der Südseite der Brücke haben zwei große Autokräne der Firma Ulferts Aufstellung genommen. Am frühen morgen wurde das Paradeschiff des Schiffahrtsfreilichtmuseums Haren nach hierhin verholt. Das Kommando lautet: Abtakeln zur Schönheitskur.

Der Hintergrund: die Helene benötigt eine umfassende Sanierung. Während der Schiffskörper für die anstehenden arbeiten zur Kötter-Werft geht, wird die Takelage nach Ditzum gebracht, um dort in einem Spezialbetrieb generalüberholt zu werden.

Dafür muss in einem ersten Schritt alles an Aufbauten abgebaut werden. Masten und Tauwerk, Wanten, Stage, Blöcke und Beschläge, also alles Stehende und Laufende Gut wird eingeholt. Dafür braucht es Ruhe und Besonnenheit: der Grund, das die Kirchstraße und die Börsenbrücke für zwei Tage gesperrt bleiben müssen. Wer sich die Arbeiten vor Ort anschauen möchte, sollte einen sicheren Abstand wahren.