Zur Eröffnung der Bank hatten sich zahlreiche Gäste an der Ems eingefunden.
Die Bank, die heute an der Ems in Haren der Öffentlichkeit übergeben wurde, ist weit mehr als nur eine Sitzgelegenheit. Sie ist das Ergebnis von Zufällen und beruht auf kreativen Köpfen und Händen. Und deswegen ist sie eine ganz besondere Bank. Von der Erschaffern wird sie Schifffahrtsbank genannt.
Kern der neuen Schifffahrtsbank ist ein Schiffsmodell, mit dem für einen Neubau der Harener Reederei Deymann Schleppversuche gemacht wurden. Nach dem diese Aufgabe erfüllt war, lag der Schiffsrumpf, letztlich ein Modell eines Binnenschiffes, einfach rum. Bis das Teil in die Hände von Franz Krüssel kam. Das aktive MGV-Mitglied und Sänger im Harener Shanty-Chor mit künstlerischer Ader dachte über eine Verwendung nach. Er motivierte nicht nur seine Sangesbrüder sondern auch eine Vielzahl von Sponsoren, das Vorhaben zu unterstützen. Mit Erfolg: Nun ist die Bank, die ein Schiffsmodell war, die wohl längste Bank in Haren.
Pastor Rosemann segnet die neue Bank mit Weihwasser.
Pastor Rosemann und sein evangelischer Amtsbruder Frank Weyen riefen bei einer kleinen Segnungsfeier die besondere Zweckbestimmung der Bank in Erinnerung: „Möge auf dieser Bank nur Gutes gesprochen werden, keine Spötterei und Lästerei über andere Leute“, gaben sie als Auftrag an die rund 50 Gäste des besonderen „Stapellaufes“.
Nun steht die Bank als Identifikationssymbol für die maritime Tradition von Haren und lädt ab sofort Bürger wie Touristen gleichermaßen zum Verweilen und Genießen ein.
Damit man sich an der Bank besser verabreden kann, hier der genaue Standort: 52°47‘19.4‘‘ N und 7!14‘55,8‘‘ O bei Ems-Kilometer 175,1.





