Neue Baugrundstücke in Emmeln - Bewerbungen möglich

Geschrieben am 10.05.2024
von


Der Endausbau des Wohnbaugebietes „An der Nelkenstraße, Teil II“ in der Harener Ortschaft Emmeln wird gemeinsam mit der Ersterschließung des dritten Teilabschnittes erfolgen. Gleichzeitig beginnt der Verkauf der Grundstücke.

Mit dem Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan „An der Nelkenstraße, Teil III“, hat der Stadtrat im Sommer 2022 den Grundstein für ein neues Baugebiet in der Harener Ortschaft Emmeln gelegt. In diesem Baugebiet sollen in den kommenden Jahren insgesamt 22 Baugrundstücke in der Größe von ca. 578 bis 893 Quadratmetern zu einem Preis von 87,00 EUR je m² veräußert werden.

Die Vergabe der Grundstücke erfolgt über die städtische Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft mbH (GEG) nach den beschlossenen Vergaberichtlinien der Stadt Haren. Diese sehen für dieses Baugebiet vier Vergabegruppen vor. „Für die Eingruppierung in den Gruppen sind verschiedene Lebensumstände ausschlaggebend: Hat der Bauplatzbewerber oder die Bauplatzbewerberin bereits in der Ortschaft Emmeln gelebt oder wohnt er/sie dort derzeit, besteht eine Schwerbehinderung, wird bereits Wohneigentum in der Stadt Haren besessen, liegt der Hauptwohnsitz oder liegt der Arbeitsplatz in Haren“, beschreibt Bürgermeister Markus Honnigfort die Kriterien der Vergabegruppen.

Die Stadt Haren führt eine Interessentenliste über die Grundstücksvergabe. Die Bauplatzvergabe erfolgt innerhalb der jeweiligen Vergabegruppe stichtagsbezogen (Stichtage sind 1.2., 1.5. und 1.9. eines Jahres) im Losverfahren. Dazu werden die Interessenten einer jeweiligen Vergabegruppe zu einem Vergabetermin eingeladen. „Wer jetzt schnell ist, kann sich für die ersten Grundstücke aus diesem Baugebiet noch bis Ende April bewerben“, so Honnigfort. Die Bewerbungsunterlagen sind auf der Webseite der Stadtverwaltung zu finden: https://www.haren.de/wirtschaft-und-bauen/wohnen/baugebiete/

Im Frühsommer soll die Ersterschließung des neuen Baugebietes abgeschlossen sein. Dabei erhält das Baugebiet eine Anbindung an die Kolpingstraße zu einer Seite und dem Kornblumenweg auf der anderen Seite. Dabei wird es keine vorübergehende Baustraße geben, sondern es wird sofort endgültig ausgebaut. „Mit dieser Vorgehensweise möchten wir kosteneffizient und den Umständen entsprechend agieren. So können wir den Endausbau des zweiten Teilstückes (Kornblumenweg) mit der Ersterschließung vom dritten, jetzt neuen Teil des Baugebietes gemeinsam umsetzen“, erläutert Henrik Brinker Stadtbaurat in Haren. Die Versorgungsleitungen, wie Trinkwasser etc., werden hergestellt. Die Straße wird auf einer Breite von 4,75 m inkl. Entwässerungsrinne aufgebaut. Kreuzungsbereiche werden durch rote Pflasterungen optisch hervorgehoben. In einer Breite von drei Meter wird ein Fußweg in Pflasterbauweise errichtet, der zur Straße Buchenwäldchen weiterführt. Die Straßenseitenräume werden als Rasenfläche mit angepflanzten Bäumen angelegt. Mit einem Abstand von jeweils rund 40-50 Metern werden LED-Straßenlaternen gesetzt. Die Grundstückszufahrten werden in grauem Betonsteinpflaster je nach Erfordernis nach und nach angelegt, da derzeit noch nicht ersichtlich ist, wo diese genau geplant sind.

Bereits abgeschlossen werden konnte der Endausbau des Neubaugebietes „An der Nelkenstraße, Teil II“. Auf einer Anliegerversammlung Ende Mai des vergangenen Jahres wurde den dortigen Anliegern das Konzept des Endausbaus vorgestellt und besprochen. Da die Grundstücke im zweiten, sowie auch im dritten Teil des Baugebietes jeweils vollerschlossen veräußert wurden bzw. werden, trägt die GEG die Kosten für den Ausbau. Diese liegen insgesamt bei rund 800.000 EUR, inkl. Ingenieurleistungen. Geplant wurde das Ausbaukonzept von den Ingenieurgesellschaft Rücken und Partner aus Meppen. Baulich umgesetzt hat es dann die Firma Hermann Jansen aus Aschendorf.