"Platt Satt" ist ein emsländisches Event, um die plattdeutsche Sprache zu kultivieren, ihr Raum zu geben, den sie manchmal im tägliche Leben nicht mehr hat.
Platt satt gab es heute auch in Wesuwe. Bekanntlich entsteht dort, in "Wäspe", seit Jahren der Podcast „Plattcast“, produziert von Marco Strodt, Markus Jänen und Rolf Manning. Zur heute anstehenden Aufnahme für die nächste Folge hatten sie keinen geringeren als Yared Dibaba zu Gast.
Der in Äthiopien geborene Entertainer, Moderator, Buchautor und Unternehmer ist bekannt für seine Liebe zur plattdeutschen Sprache. Mit Vertellsels, mit Geschichten, aber auch mit tiefgründigen Gedanken vermittelt er Lebensgefühl, Wohlbefinden, Heimat und Kultur auf Platt. „Plattdeutsch ist Heimat“ formuliert er im Heimathaus in Wesuwe und erzählt den Gästen im voll besetzten „Ohmes Hus“, dass er die Sprache letztlich im Kinderchor im Oldenburger Land gelernt habe. Die von Dibaba kultivierte Legende, dass sein Urgroßvater ihn an die Küste eines großen Meeres geschickt habe, dort, wo weiße Menschen leben, um etwas gegen den Untergang der dort gesprochenen Plattdeutschen Sprache zu unternehmen, würde man ihm zu gern abnehmen.
Wie er sich im Podcast äußerte, was er zur Folge beitrug und welchen Spaß sowohl die Akteure als auch die Gäste hatten, da wollen wir nicht vorgreifen. Das können Sie im bald kommenden Plattcast "https://www.platt-cast.de/" hören. Was Sie aber hier hören können, ist ein kurzes, auf plattdeutsch geführtes Interview mit Yared Dibaba über Land, Leute und Dinge, die ihn antreiben. Danke Yared für die freundliche Offenheit!
Hier hat Yared das (plattdeutsche) Wort:

