„Job-Rutsche Ems-Achse“ unterstützt Ausbildungsbetriebe
Unbesetzte Ausbildungsplätze und sinkende Bewerbungszahlen stellen viele kleine und mittlere Unternehmen vor Herausforderungen. Das kostenfreie Projekt „Job-Rutsche Ems-Achse“ unterstützt Betriebe in Ostfriesland, im Emsland und in der Grafschaft Bentheim dabei, mehr Jugendliche für eine duale Ausbildung zu gewinnen.
Das Team der Job-Rutsche Ems-Achse bilden (von links) Marina Skaredow, Silke Rakers, Dirk Brinkmann und Projektleiter Fabian Rode: Foto: Wachstumsregion Ems-Achse/Kea Klün
Individuelle Lösungen für Unternehmen
Das von der Initiative „JOBvision“ geförderte Projekt analysiert gemeinsam mit Ausbildungsbetrieben die Ursachen unbesetzter Stellen – von der Sichtbarkeit über den Bewerbungsprozess bis zur Passung zwischen Betrieb und Auszubildenden. Daraus entstehen konkrete Handlungsempfehlungen. Ein Online-Ratgeber und ein digitaler Selbstcheck zum Ausbildungsmarketing stehen bereits zur Verfügung.
„Viele Unternehmen wissen, dass sie etwas verändern müssen, haben im Tagesgeschäft aber oft nicht die Zeit oder personellen Ressourcen, ihre Ausbildungsprozesse strategisch weiterzuentwickeln“, sagt Projektleiter Fabian Rode. „Genau dabei möchten wir sie mit praxisnahen Angeboten, individueller Beratung und konkreten Lösungen für unsere Region unterstützen.“
Workshops und Praktika als Einstieg
Ab dem 6. Oktober 2026 bietet das Projekt in Nordhorn eine kostenfreie Workshop-Reihe für Ausbilderinnen und Ausbilder sowie weitere Ausbildungsverantwortliche an. Anmeldungen sind bis zum 29. September möglich. Zudem entwickelt das Projekt Ansätze, um Praktika gezielt als Brücke in die duale Ausbildung zu nutzen.
Interessierte Ausbildungsbetriebe können sich unverbindlich informieren oder an der Projektarbeit beteiligen. Weitere Informationen gibt es unter https://info.emsachse.de/job-rutsche.html.

