Feuerwehr ist eine Lebenseinstellung – auch bis ins hohe Alter

Geschrieben am 12.10.2026
von Hermann Garrelmann

Verbandsvorsitzender Wolfgang Veltrup (stehend, halblinks) freute sich, so viele Teilnehmer begrüßen zu dürfen.

„Einmal Feuerwehrmitglied, immer Feuerwehrmitglied“, dieses Motto passt am besten auf die Alters- und Ehrenabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren in der Mitte des Emslandes. Der Feuerwehrverband Altkreis Meppen e.V. lädt alljährlich zu einer Versammlung ein, die in diesem Jahr in Meppen ausgetragen wurden. Das Dorfgemeinschaftshaus Bokeloh war bis auf dem letzten Platz besetzt, als der Vorsitzende Wolfgang Veltrup die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßte.

Das Niedersächsische Brandschutzgesetz schreibt vor, dass mit Erreichen des 67. Lebensjahres der Einsatzdienst ein Ende hat. Allerdings wird das Know-How und das Wissen der erfahrenen Einsatzkräfte weiterhin benötigt. Die Alters- und Ehrenabteilungen unterstützen deswegen bei Ausbildungen oder bei Veranstaltungen. Bei so mancher Großschadenslage habe sie auch schon im Hintergrund die Mannschaft mit Verpflegung versorgt.

Viele der verdienten Kameraden waren an diesem Tag nach Meppen gereist, begleitet von ihren Partnerinnen und Partnern und den Leitungen der Feuerwehren. Es waren aber auch viele Witwen bereits verstorbener Feuerwehrmänner dabei und genossen den Tag sichtlich mit dem ihnen bekannten Personenkreis.

Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es war sein wohl letzter öffentlicher Auftritt in dieser Funktion. Ab dem 1. November wird Dr. Sigrid Kraujuttis dieses Amt innehaben. Auch der neue Meppener Stadtbrandmeister Sven Lammers und sein Vertreter Markus Albers, die ebenfalls neu gewählt wurden, nutzten die Gelegenheit, sich den Teilnehmern vorzustellen.

Während Mitglieder der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr Meppen dafür sorgten, dass Kaffee und Kuchen an den Tischen nicht zu Ende gingen, nutzte Meppens Ehrenstadtbrandmeister Fritz Völker die Chance, auf die Begegnungen der Alters- und Ehrenabteilungen in den vergangenen 40 Jahren zurückzublicken.